Betrieblicher KI-Beauftragter (IHK)
Termin:
28. August 2026
- 02. Dezember 2026
53 Stunden
28.08./15.09./16.09./23.09./30.09./05.10./12.10./21.10./29.10./02.11./09.11./17.11./24.11.
jeweils 17:00 - 20:00 Uhr
zzgl. modulbegleitendes Selbstlernstudium (ca. 12 UStd.)
01./02.12. 09:00-16:00 Uhr digitaler Abschlusstest (ca. 1h)
Zielgruppe:
Unternehmer, Fach- und Führungskräfte, künftige KI-Beauftrage
Ziel:
Die EU hat mit der KI-Verordnung (KI-VO) klargestellt, dass Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen, die KI-Systeme entwickeln bzw. nutzen, auch die Verantwortung für die technischen, rechtlichen und ethischen Risiken tragen. KI-Beauftragte (IHK) können diese Risiken frühzeitig erkennen, bewerten und für ein angemessenes Risikomanagement sorgen.
Unternehmen profitieren von einer eigenen, unternehmensspezifischen Expertise zur Risikovermeidung bzw. -minimierung sowie zur vorausschauenden Weiterentwicklung ihrer KI-Projekte und KI-Strategie.
Inhalte:
Modul 1: Grundlagen der Künstlichen Intelligenz
/ Wichtigkeit einer/eines KI-Beauftragten im Unternehmen
/ KI-Definitionen und -Kennzahlen
/ KI-Technologien und Anwendungsfelder (z. B. Machine Learning, Deep Learning, NLP)
Modul 2: Rechtliche Rahmenbedingungen und Compliance
/ DSGVO, KI-VO der EU und weitere Haftungsthemen
/ Risiken identifizieren, Wege zur Haftungsreduzierung
/ Risikoklassifizierung und Risikomanagementsystem
Modul 3: Ethik und gesellschaftliche Auswirkungen von KI
/ Ethikrichtlinien im Bereich von KI
/ Bias, Diskriminierung und Notwendigkeit von Transparenz
/ Rollen und Pflichten entlang des KI-Lebenszyklus
Modul 4: Risikomanagement und Sicherheitsaspekte
/ Bedeutung des Risikomanagements anhand von Fallbeispielen
/ technische, rechtliche und organisatorische Risiken
/ Sicherheitsanforderungen für KI-Systeme, Checklisten und Sicherheitsaudits
/ Maßnahmen zur Risikoreduktion entwickeln und bewerten
Modul 5: Implementierung und Governance im Unternehmen)
/ organisatorische Voraussetzungen
/ Entwicklung einer KI-Strategie, Ressourcenplanung, Roadmap
/ Zuständigkeiten und Schnittstellen der/des KI-Beauftragten, Abgrenzung zu verwandten Rollen (z. B. Datenschutzbeauftragte und IT-Sicherheitsverantwortliche)
/ Schulungsunterlagen selbst entwickeln
Modul 6: Praxisworkshop und Fallstudien
/ eigene Projekte der Teilnehmenden, aktuelle Lösungsansätze analysieren und bewerten
/ Praxistauglichkeit von eigenen Lösungen sicherstellen
Modul 7: IHK-Zertifikatstest (online)
Eigene Projektarbeit (lehrgangsbegleitend) erstellen, die die differenzierte Beurteilung einer KI-Anwendung (idealerweise aus dem eigenen Unternehmen) darstellt.
Die Ergebnisse sind in einer Präsentation darzustellen und anschließend in einem Fachgespräch zu diskutieren.
HINWEIS:
Der Kurs findet live online statt.
Jetzt neu: Mit adaptiver KILernplattform IHK AILA für individuelleres und effizienteres Lernen.
Dieses Angebot unterstützt den Aufbau von KI-Kompetenz des Personals und kann zur Dokumentation von Maßnahmen im Rahmen von Art. 4 KI-VO genutzt werden.
TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN:
/ Betriebssystem mit einer aktuellen Version, jeweils mit Soundkarte/Soundausgabe und Anschluss für ein Headset
/ Kopfhörer mit Mikrofon (Headset), Webcam
/ Internetzugang mit mind. 0,6 Mbps Downstream und mind. 1 Mbps
im Upstream (im Router oder unter Einstellungen/ Netzwerkgeschwindigkeit abrufbar)
/ Aktuelle Version eines HTML5-Browsers (z. B. Chrome, Firefox)
FÖRDERMÖGLICHKEITEN:
Vor Anmeldung bitte prüfen, ob Zuschüsse durch den Thüringer Weiterbildungsscheck möglich sind.
Die Förderung ist formgebunden beim Thüringer Landesverwaltungsamt (TLVwA) vor der verbindlichen Anmeldung zum Weiterbildungsvorhaben durch den Beschäftigten eines Thüringer Unternehmens selbst zu beantragen.
www.aw-landesverwaltungsamt.thueringen.de/foerderung/foerderung-a-z/weiterbildungsscheck
Freie Plätze
Preis
2.590,00 €
umsatzsteuerfrei
Ort
Eigener Arbeitsplatz