Technologieorientierte Förderung „get started 2gether“ bringt Innovationen in den Markt
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen empfiehlt technologieorientierten Start-ups aus Südthüringen, ihre innovativen Technologiekonzepte noch beim Wettbewerb „get started 2gether“ einzureichen. Unterstützt werden die jungen Unternehmen mit einer attraktiven Förderung, um sechs Monate lang in enger Kooperation mit einer wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung an der Weiterentwicklung ihres technologischen Geschäftsmodells zu arbeiten und die Markteinführung zu beschleunigen. Eine Bewerbung ist noch bis zum 1. März 2026 möglich.
Der Wettbewerb „get started 2gether“ ermöglicht es Thüringer Start-ups, eine Förderung als Anteilsfinanzierung von bis zu 200.000 Euro zu erhalten. Über einen Zeitraum von sechs Monaten können sie die Infrastruktur einer Forschungseinrichtung für die Weiterentwicklung ihres Technologieprojekts nutzen und zugleich von der umfassenden Betreuung erfahrener Wissenschaftler profitieren. Darüber hinaus erhalten die teilnehmenden Unternehmen Zugang zum Netzwerk der zehn gemeinnützigen wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen (WINAFO) und profitieren von zahlreichen Kontakten, welche die Sichtbarkeit und Reichweite ihrer Entwicklungen erheblich steigern.
Mit der Teilnahme am Wettbewerb partizipieren die Start-ups an der langjährigen und engen Zusammenarbeit zwischen der Südthüringer Wirtschaft und den WINAFO-Einrichtungen. Diese Kooperation orientiert sich am konkreten Bedarf der Unternehmen und begleitet Forschungs- und Entwicklungsprojekte von der Idee bis zur Marktreife. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können so Innovationspotenziale erschließen und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken.
In Südthüringen stehen den Start-ups mit dem HySON-Institut in Sonneberg und der GFE – Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden zwei leistungsstarke Forschungspartner zur Verfügung. Das HySON-Institut als Zentrum für Wasserstofftechnologien konzentriert sich auf die Entwicklung, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff sowie auf Technologiebereiche wie Energie- und Stoffumwandlungsprozesse, Umwelt- und Medientechnik, Materialentwicklung, Sensorik, Automatisierung und Digitalisierung. Die GFE Schmalkalden ist auf Forschung und Entwicklung in der Werkzeugtechnik sowie in Fertigungs- und Zerspanungstechnologien spezialisiert. Ihr Leistungsangebot umfasst unter anderem anwendungsorientierte Forschung in der Werkzeugtechnik, Zerspanungstechnologie, Beschichtungs-, Mess- und Prüftechnik sowie im Qualitäts- und Umweltmanagement.
Technologieorientierte Start-ups sind aufgerufen, diese Chance zu nutzen und ihre Bewerbung noch bis zum 1. März 2026 unter www.gs2g.de einzureichen.
Suhl, 23. Februar 2026
+49 3681 362-664