News zur Aus- und Weiterbildung
Hier finden Sie aktuelle Themen rund um die Aus- und Weiterbildung.
10.12.2025 - Informationen zu den neu geordneten, modernisierten Ausbildungsberufen der Bauwirtschaft und dem Ausbildungsberuf “Bautechnische/r Konstrukteur/in” (ehemals Bauzeichner/in) sind ab sofort verfügbar. Die aktualisierten Verordnungen und sachlich-zeitlichen Gliederungen können bei den jeweils zuständigen Ausbildungsberatern angefordert werden.
Ab 2026 erhalten Auszubildende mehr Geld: Die Mindestausbildungsvergütung steigt um 6,2 Prozent. Für Ausbildungen, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2026 beginnen, gelten folgende monatliche Mindestbeträge: 724,00 Euro im 1. Jahr, 854,00 Euro im 2., 977,00 Euro im 3. und 1.014,00 Euro im 4. Ausbildungsjahr. Grundlage ist das Berufsbildungsgesetz, das eine jährliche Anpassung an die Entwicklung der durchschnittlichen Ausbildungsvergütungen vorsieht.
31.07.2025 - Wirtschaftskrise und Bewerberschwäche prägen den Ausbildungsmarkt
Die Unternehmen wollen ausbilden, stehen dabei aber vor vielfältigen Herausforderungen. Die wirtschaftliche Lage einerseits und der Mangel an geeigneten Bewerbern andererseits setzen den Ausbildungsmarkt von zwei Seiten unter Druck. Die Rezession kommt nach dem Arbeitsmarkt jetzt auch auf dem Ausbildungsmarkt an. Im drohenden dritten Jahr ohne Wirtschaftswachstum fehlt manchen Unternehmen auch beim Thema Ausbildung die erforderliche wirtschaftliche Perspektive. Gleichzeitig suchen weiterhin viele Betriebe vergeblich nach geeigneten Bewerbern. Das zeigt die aktuelle Ausbildungsumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).
15.07.2025 - Eine gute Ausbildung mit hohem Qualitätsanspruch ist kein Zufall – sie lebt von engagierten Unternehmen und Persönlichkeiten, die Verantwortung für die Fachkräfte von morgen übernehmen. Dieses Engagement möchten wir auch in diesem Jahr sichtbar machen und würdigen.
Bewerben Sie sich jetzt als „Bestes Ausbildungsunternehmen“.
Zeigen Sie, wie Sie duale Ausbildung in Ihrem Unternehmen erfolgreich umsetzen – mit Ideen, Herzblut und Teamgeist. Als Gewinn winken die begehrte Fuchstrophäe im Rahmen der Bildungsfuchsvergabe am 13.11.2025 sowie ein Team-Building-Gutschein im Wert von 1.000,00 €.
Parallel dazu findet zum zweiten Mal unser Wettbewerb „TOP-Ausbilder“ statt. Hier nominieren Auszubildende selbst ihre Ausbilder. Ihre Azubis haben bereits eine Aufforderung erhalten, sich an dieser Aktion zu beteiligen und uns herausragende Ausbilder vorzuschlagen. Gerne können Sie den Link zur Bewerbung auch noch einmal intern an Ihre Azubis weitergeben.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme bis 18.08.2025 unter:
Bewerbung Bestes Ausbildungsunternehmen
Neben unseren regionalen Bildungspreisen „Bestes Ausbildungsunternehmen“ und "TOP Ausbilder“ verleiht die IHK-Organisation im Mai 2026 bundesweit den renommierten IHK-Bildungspreis – gestiftet von der Otto-Wolff-Stiftung. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die berufliche Bildung engagiert und beispielhaft gestalten – sei es mit bewährten Ansätzen oder mutigen neuen Wegen.
Für den IHK-Bildungspreis können sich Betriebe und Organisationen ab dem 14. Juli bewerben. Bewerbungen sind bis zum 8. August 2025 möglich unter www.ihk-bildungspreis.de.
17.06.2025 - Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie - Referat Arbeits- und Tarifrecht hat das neue Verzeichnis über Ausbildungsvergütungen veröffentlicht.
Jeder Auszubildende hat Anspruch auf eine angemessene Vergütung. Diese Vergütung steigt mit fortschreitender Berufsausbildung, mindestens jährlich, an (§ 17 Abs. 1 BBiG). Es ist Sache des Ausbildenden und des Auszubildenden sowie der Tarifvertragsparteien, die Ausbildungsvergütung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen eigenverantwortlich festzulegen. Soweit Tarifsätze Anwendung finden, hat der Auszubildende mindestens Anspruch auf die tarifvertraglich vorgesehene Vergütung.
Soweit Tarifverträge nicht bestehen oder im Einzelfall keine Anwendung finden, sind die in der Branche verwendeten Tarifverträge Richtschnur. Eine Unterschreitung um mehr als 20% ist nicht mehr angemessen (Bundesarbeitsgericht, EzB Nr. 55 zu § 17 Abs. 1 BBiG). Sofern sich die Ausbildungsvergütung nach einem Tarifvertrag bemisst, kommen dem Auszubildenden auch spätere Erhöhungen zugute. In den übrigen Fällen kann die Vergütung, falls keine Anpassung erfolgt, unangemessen werden. Der Auszubildende hat dann Anspruch auf die als angemessen anzusehende Vergütung. Die festgelegte Mindestausbildungsvergütung darf jedoch nicht unterschritten werden.
17.06.2025 - Jährlich befragen die Ostdeutschen Industrie- und Handelskammern alle Auszubildenden aus dem 1. Ausbildungsjahr zu Ihren Wegen in die duale Berufsausbildung und wie sie im Unternehmen aufgenommen wurden. Die IHK-Umfrage unter Auszubildenden zeigt: Große Chancen für Jugendliche, starker Einsatz der Betriebe. Die Ergebnisse stimmen positiv.
17.04.2025 - Informationen zu den neu geordneten, modernisierten Ausbildungsberufen “Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement” und “Florist/Floristin” sind ab sofort verfügbar. Die aktualisierten Verordnungen und sachlich-zeitlichen Gliederungen können bei den jeweils zuständigen Ausbildungsberatern angefordert werden.
10.02.2025 - Zur besseren Planbarkeit von Schülerpraktikanten haben uns die allgemeinbildenden Schulen im Kammerbezirk auf Anfrage ihre Praktikumszeiträume mitgeteilt.
Eine Übersicht nach Landkreisen finden Sie ab sofort hier.
Wer noch keine 18 Jahre alt ist und eine Erwerbstätigkeit beginnen möchte (Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnis), muss zunächst ärztlich untersucht werden. Ohne diese Untersuchungen dürfen Arbeitgeber Jugendliche nicht beschäftigen.
Für die Inanspruchnahme der ärztlichen Untersuchung benötigen Jugendliche einen Untersuchungsberechtigungsschein (UBS) gemäß Jugendarbeitsschutzuntersuchungsverordnung. Die Ausgabe der Untersuchungsberechtigungsscheine über die Meldebehörden wurde in Thüringen nun durch ein Online-Verfahren ersetzt. Der Antrag auf Ausstellung eines Untersuchungsberechtigungsscheines mit ID kann ab Mitte Januar online gestellt werden.
Informationen einschließlich dem Zugang zum digitalen Antrag stehen auf der Homepage des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://verbraucherschutz.thueringen.de/ubs .
Weitere Links und Informationen:
26.08.2024 - Mit dem Berufsbildungsvalidierungs- und digitalisierungsgesetz (BVaDiG) und der damit verbundenen Änderung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) gibt es in der Aus- und Weiterbildung seit dem 1. August 2024 einige Neuerungen.
30.04.2024 - Der Berufsschulnetzplan für das Schuljahr 2024/2025 wurde veröffentlicht.
Ab sofort abrufbar: Berufsschulnetzplan 2024/2025
+49 3681 362-151