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IHK Südthüringen fordert Aussetzen und Einfrieren der Mindestlohnerhöhung
Die Bundesregierung ist aufgefordert, die zum 1. Januar 2027 vorgesehene Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auszusetzen und das aktuelle Niveau für die nächsten fünf Jahre festzuschreiben. Weitere Anpassungen müssen sich daran orientieren, ob die Unternehmen sie durch eine höhere Produktivität erwirtschaften können, ohne Beschäftigung zu gefährden. Die Anhebung auf 14,60 Euro je Stunde zuzüglich der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung erhöht die Arbeitskosten erneut. „Höhere Lohnuntergrenzen schaffen noch keinen zusätzlichen Wohlstand. Wenn Unternehmen darauf mit höheren Preisen, einem kleineren Angebot oder weniger Beschäftigung reagieren müssen, verschärft das politische Versprechen die gegenwärtigen wirtschaftlichen Probleme.“ - Dr. Ralf Pieterwas.
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