IHK Südthüringen unterstützt Meiningens Bewerbung für die Landesgartenschau 2036
Die Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK) begrüßt die Entscheidung des Meininger Stadtrates, sich um die Ausrichtung der Thüringer Landesgartenschau 2036 zu bewerben. Die Kammer sieht darin die Chance, die Stadtentwicklung voranzubringen und wirtschaftliche Impulse für Südthüringen zu setzen. Entscheidend sind aus Sicht der IHK eine offene Kommunikation und die enge Einbindung der Unternehmen von Beginn an.
„Eine Landesgartenschau kann über das Veranstaltungsjahr hinaus Wirkung entfalten. Schmalkalden hat 2015 gezeigt, wie sich ein solcher Anlass für dauerhafte Verbesserungen im Stadtbild und die Aufwertung der Innenstadt nutzen lässt. Auch für Meiningen bietet die Bewerbung interessante Perspektiven“, sagt Jan Scheftlein, Abteilungsleiter Standortpolitik der IHK Südthüringen.
Ein attraktiveres Stadtbild und eine bessere Verbindung der Innenstadt mit den Parkanlagen können die Aufenthaltsqualität erhöhen und zusätzliche Anreize für private Investitionen schaffen. Von einer höheren Besucherfrequenz könnten insbesondere der Einzelhandel und das Gastgewerbe profitieren. Zugleich eröffnet sich die Möglichkeit, Meiningens Kulturstätten nachhaltig zu erhalten und stärker mit touristischen Zielen im Umland zu verknüpfen sowie Gäste für weitere Aufenthalte in Südthüringen zu gewinnen.
Die Bewerbung bietet zudem einen möglichen Rahmen, um notwendige Sanierungen im Englischen Garten einschließlich des Eisteichs voranzubringen und dafür Fördermöglichkeiten zu erschließen. Maßgeblich bleibt ein tragfähiges Gesamtkonzept, das den dauerhaften Nutzen der Investitionen ebenso berücksichtigt wie die späteren Unterhaltungskosten.
„Die Unternehmen müssen die Planung von Anfang an eng begleiten können. Dazu braucht es einen regelmäßigen Austausch und eine offene Kommunikation über die vorgesehenen Maßnahmen und ihre Finanzierung. Auch mögliche Beeinträchtigungen während gehören frühzeitig auf den Tisch. Es müssen und können sich aus dieser Bewerbung positive Standortbedingungen entwickeln, die es nach der getroffenen Entscheidung nun zu nutzen gilt“, betont Jan Scheftlein.
Suhl, 04.11.2026
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