Aktuelles

Neuigkeiten aus der Tourismusbranche

Caterer, Lieferdienste und Restaurants werden ab 2023 verpflichtet, neben Einweg- auch Mehrwegbehälter für Essen und Getränke zum Mitnehmen anzubieten.

Was bedeutet die Mehrwegpflicht?
Die Mehrwegpflicht resultiert aus dem im Mai 2021 vom Bundestag beschlossenen neuen Verpackungsgesetz (VerpackG). Demnach sind ab 1. Januar 2023 Betriebe, die verzehrfertige Lebensmittel in Kunststoff-Einwegbehältnissen oder Getränke in Einwegbechern verkaufen, gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Gästen Mehrwegverpackungen als Alternative anzubieten.

Wer ist betroffen?
Grundsätzlich gelten die neuen Regln für alle Gastronomiebetriebe, die vor Ort bestimmte Verpackungen mit verzehrfertigem Essen oder Getränken befüllen und direkt an Endverbraucher abgeben. Betroffen sein können Systemgastronomie, Restaurants und Imbisse sowie Lieferdienste, Kantinen, mobile Verpflegungsgewerbe, Kinos oder auch Teile des Lebensmitteleinzelhandels wie Salatbars.

Betroffen sind diejenigen Betriebe, die warme oder kalte Lebensmittel zum Sofortverzehr, also zum Verzehr aus der Verpackung ohne weitere Zubereitung in
1. Einwegbechern, unabhängig von ihrem Material, oder
2. Einwegbehältnissen, zum Beispiel Boxen oder Schalen aus Kunststoff (mit oder ohne Deckel) für Suppen, Salate, Burger etc.,
anbieten.

Regeln für kleine Betriebe (max. fünf Beschäftigte und bis 80 m² Verkaufsfläche, inkl. frei zugänglicher Sitz-und Aufenthaltsbereiche)
Es müssen keine Mehrwegverpackungen bereitgestellt werden, aber die Betriebe müssen Essen und Getränke auf Wunsch der Kundschaft in Becher oder Schalen füllen, die von der Kundschaft mitgebracht werden.

Zu beachten ist:

  • Informationspflicht: Die Betriebe müssen Ihre Kunden auf gut sichtbaren und lesbaren Informationstafeln auf ihr Mehrwegangebot hinweisen (eigene Mehrwegverpackung oder Befüllung mitgebrachter Mehrwegbehältnisse).
  • Hygiene und Verantwortlichkeiten: Die Betriebe haben keine Verantwortung dafür, dass die mitgebrachten Gefäße zum Transport von Lebensmitteln geeignet sind. Beim Befüllen der Gefäße müssen die geltenden Hygienebestimmungen und Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit beachtet werden.


Regeln für große Betriebe (mehr als fünf Beschäftigte und mehr als 80 m² Verkaufsfläche)
Wenn ein Betrieb Einwegverpackungen aus Kunststoff anbietet, dann muss er auch eine Mehrwegverpackung als Alternative anbieten.

Möglichkeit 1: Der Betrieb kann eigene Mehrwegverpackungen kaufen, zum Beispiel aus Kunststoff oder Glas.
Möglichkeit 2: Der Betrieb kann mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, das Mehrwegverpackungen anbietet (Pool-Mehrwegsystem).

Zu beachten ist:

  • Preis für Verpackungen: Essen und Getränke in Mehrwegverpackungen dürfen nicht teurer sein. Für Essen und Getränke in Einwegverpackungen dürfen keine Rabatte oder sonstige Vergünstigungen gegeben werden.
  • Informationspflicht: Die Betriebe müssen Ihre Kunden auf gut sichtbaren und lesbaren Informationstafeln auf ihr Mehrwegangebot hinweisen.
  • Mehrwegverpackungen und Hygiene: Betriebe müssen Mehrwegverpackungen, die sie ausgeben, wieder zurücknehmen. Es gelten Hygienebestimmungen für die Rücknahme, Reinigung und Ausgabe der Becher oder Schalen. Diese Regeln müssen beachtet werden. Betriebe müssen schmutzige Verpackungen getrennt sammeln, sie dürfen nicht in die Nähe von frischen Lebensmitteln gestellt werden.

Sie wollen in Ihrem Unternehmen die Spiele der Fußball-WM übertragen? Beim Public Viewing gibt es viele Auflagen.

GEMA und Public Viewing

Beim Public-Viewing können zusätzliche Gebühren der GEMA anfallen.

Bei den Liveübertragungen werden urheberrechtlich geschützte Musikwerke und Reporterkommentare wiedergegeben. Daher haben wir mit der Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V. einen passenden WM-Tarif vereinbart. Mit der Anmeldung des Tarifs erwerben Sie das Recht, sämtliche Spiele der WM 2022 vom 20.11.2022 bis 18.12.2022 live zu übertragen. Informationen findet man auf der GEMA-Webseite.


Konditionen der GEZ 

Für das Aufstellen eines oder mehrerer Fernsehgeräte zur Fußball-WM müssen keine zusätzlichen GEZ-Gebühren gezahlt werden. Das seit dem 01.01.2013 geltende Gebührenmodell der Rundfunkfinanzierung sieht vor, dass jedes Unternehmen abhängig von der Anzahl der Beschäftigten eine oder mehrere Rundfunkgebühren zu zahlen hat (unabhängig von der Anzahl der aufgestellten Fernseher).


Auflagen der FIFA

Wann benötigen Sie für Public Viewing zur Fußball-WM eine Lizenz der FIFA?

Sie möchten die WM-Spiele im TV oder auf Großbildleinwand als Public Viewing anbieten? Nach dem FIFA-Reglement für Public-Viewing-Veranstaltungen sind Lizenzen erforderlich für

  • gewerbliche Public-Viewing-Veranstaltungen
  • besondere nicht gewerbliche Public-Viewing-Veranstaltungen.

 

Kostenpflichtige Lizenz

Für gewerbliche Public-Viewing-Veranstaltungen („Commercial Public Viewing Events“) benötigen Sie eine gebührenpflichtige Lizenz der FIFA. Ein gewerblicher Zweck gilt bei einer Public-Viewing-Veranstaltung als gegeben, wenn zum Beispiel:

  • für die Vorführung der Übertragung der Spiele der Fußball-WM direkt oder indirekt ‎(z. B. durch Unkostenbeiträge, Mindestverzehranforderungen, erhöhte Speisen- und ‎Getränkepreise)‎ Eintrittsgelder verlangt werden und/oder
  • im Zusammenhang mit der Veranstaltung Sponsoring- oder andere gewerbliche Assoziierungsrechte genutzt werden und/oder
  • aus der Veranstaltung in anderer Form ein geschäftlicher Nutzen erzielt wird.

 

Kostenfreie Lizenz

Für besondere nicht gewerbliche Public-Viewing-Veranstaltungen („Special Non-Commercial Public Viewing Events“) benötigen Sie eine Lizenz, die allerdings nicht kostenpflichtig ist.

Dies gilt dann, wenn die nicht gewerbliche Veranstaltung sich an mehr als 5.000 Zuschauer richtet.

 

Public Viewing ohne Lizenz

Für manche nicht gewerbliche Public-Viewing-Veranstaltungen („Non-Commercial Public Viewing Events“) ist weder eine Lizenz noch eine Gebühr fällig.

  • Veranstaltungen in „gewerblichen Einrichtungen“ wie Pubs, Clubs und Bars, ohne dass direkt oder indirekt Eintrittsgelder erhoben werden oder Sponsoringaktionen stattfinden (sonst siehe 1.), also ohne dass der Veranstalter mit der Veranstaltung einen geschäftlichen Nutzen erzielt.

 

IHK-Tipp zu Public Viewing bei der Fußball WM

Halten Sie beim Public Viewing das Reglement der FIFA genau ein, auch wenn weder Gebühren noch eine Lizenz erforderlich ist. Die genauen Vorgaben der FIFA zum Public Viewing finden Sie hier auf der FIFA-Webseite.

Was kostet die Lizenz für Public Viewing bei der Fußball WM?‎

Die Kosten der Lizenz für eine ‎gewerbliche Public-Viewing-Veranstaltungen ‎richten sich nach Anzahl und Zuschauerkapazität der Veranstaltung. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier auf der FIFA-Webseite.

Praktische Hinweise zum Public Viewing zur Fußball WM

Dürfen Sponsoren bei einer Public-Viewing Veranstaltung auftreten?

‎Liegt eine Lizenz seitens der FIFA vor, sollten zur Vermeidung von Konflikten und Auseinandersetzungen mit der FIFA die von dieser aufgestellten Bedingungen für die Hinzuziehung von Sponsoren und der Veranstaltungs-/Sponsoren-Werbung beachtet werden. Diese Bedingungen (FIFA-Reglement für Public-Viewing-Veranstaltungen) finden Sie hier auf der FIFA-Webseite.

Danach dürfen für gewerbliche Public-Viewing-Veranstaltungen beispielsweise lokalen Anbietern lokale Sponsor-Rechte gewährt werden, wenn diese von der FIFA nicht als Wettbewerber der offiziellen WM-Sponsoren angesehen werden. Die FIFA Bedingungen sehen dafür eine vorherige Genehmigungspflicht vor. Die lokalen Sponsoring-Rechte dürfen keinesfalls den Eindruck erwecken, der lokale Sponsor sei mit der FIFA und/oder der WM offiziell verbunden!

Für nicht gewerbliche Public-Viewing-Veranstaltungen oder besondere nicht gewerbliche Public-Viewing-Veranstaltungen dürfen keinerlei Sponsoring-Rechte gewährt werden.

 

Werbung für Public Viewing bei der Fußball WM

Auch hier empfiehlt sich aus den besagten Gründen ein Blick in die speziellen FIFA-Bedingungen und Richtlinien, welche nähere diesbezügliche Regelungen vorhalten (Download hier auf der FIFA-Webseite ).

Von der drohenden Gas- und Energiekrise und den steigenden Energiepreisen ist auch der Tourismus betroffen. Im Folgenden haben wir für Sie einige Handlungshilfen und Informationen zusammengestellt und werden diese Seite weiter aktualisieren.

Energiekrise: Alle Informationen zur aktuellen Lage. 

Hinweis für unsere Unternehmen: Nutzen Sie unsere Informationsveranstaltung "Runder Tisch Energiekrise" jeden Mittwoch, um 11:00 Uhr. 

 

Tipps des Deutsche Ferienhausverbandes zur Kosteneinsparung: Ratgeber Energiekosten für Ferienunterkünfte

Mit dem Weihnachtsland am Rennsteig® entsteht seit einiger Zeit eine neue Weihnachtsdestinationsmarke mit ganzjähriger Weihnachts- und Erlebniswelt im Thüringer Wald. Die neue 7-Tage-Insider-Tipps-Broschüre des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V. fasst je Quartal verlockende Weihnachtswelt-Ausflug- und Erlebnis-Tipps für den Urlaub im Thüringer Wald zusammen. Einen Ausblick auf die weihnachtlichen Lichtfiguren, die bis 2023 an vielen Orten im Weihnachtsland am Rennsteig® entstehen, gibt die Broschüre „Geschichten & Lichtfiguren” der Thüringer Tourismus GmbH.

Der Rennsteig ist ideal, um diesen touristischen Erlebnisraum entstehen zu lassen

Hintergrund zum Projekt: Mit dem Weihnachtsland am Rennsteig® entsteht eine neue Weihnachtsdestinationsmarke mit ganzjähriger Weihnachts- und Erlebniswelt. Der Rennsteig ist als Geburtsort der Christbaumkugel und der Werkstatt des Weihnachtsmannes der ideale Ort, um diesen touristischen Erlebnisraum entstehen zulassen. Das Projekt Weihnachtsland am Rennsteig® ist eine Maßnahme des Projektes „Zukunft Thüringer Wald“ der Thüringer Landesregierung und ein aktives Mitmachprojekt für Partner aus der Rennsteigregion. So schließen sich vier Säulen aus produzierenden Unternehmen, touristischen Einrichtungen, Events sowie dem Erlebnis- und Lichtfigurenpark zu einer starken Gemeinschaft zusammen. Weitere Partner sind gerne willkommen.

Digital zu finden ist das Prospekt auf der Seite des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V.: Weihnachtsland am Rennsteig – www.thueringer-wald.com

Christoph Gösel wird neuer Geschäftsführer der Thüringer Tourismus GmbH (TTG). Auf die Personalie haben sich der TTG-Aufsichtsrat und der Gesellschaftsvertreter am 29.09.2022 geeinigt. Der neue Geschäftsführer wird seine Tätigkeit zum 1. Januar 2023 aufnehmen.

Der gebürtige Nordhäuser Gösel ist seit rund 20 Jahren in leitenden Funktionen im Tourismusmarketing in Thüringen tätig, zuletzt als Geschäftsführer der KulTourStadt Gotha GmbH. Ab dem kommenden Jahr leitet er das rund 60-köpfige Team der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) und verantwortet damit neben der nationalen und internationalen Vermarktung des Reiselandes Thüringen auch die Bereitstellung von digitalen Basisdiensten für den Thüringer Tourismus und landesweite Initiativen zu Innovation, Qualität und Produktentwicklung. Gösel folgt auf Dr. Franz Hofmann, der aus beruflichen und familiären Gründen seine Tätigkeit zum 31.12.2022 beendet.

Wirtschaftsminister Tiefensee erklärt: „Christoph Gösel ist ein erfahrener Tourismusmanager, der Land und Leute kennt und mit den Vorzügen und Besonderheiten Thüringens bestens vertraut ist. Er wird aus seinen ganz praktischen Erfahrungen heraus die TTG noch stärker mit den Akteuren in den Regionen und Kommunen verbinden und das Urlaubsland authentisch repräsentieren und ‚verkaufen‘. Das ist umso wichtiger, weil der Tourismus angesichts der Corona- und der Energiekrise weiter in einem schwierigen Umfeld agiert. Vor diesem Hintergrund steht der neue TTG-Chef mit der Umsetzung und Weiterentwicklung der Tourismusstrategie, der Profilierung des Reiselands Thüringen und vor allem der weiteren Qualitätssteigerung bei den touristischen Angeboten vor anspruchsvollen Aufgaben. Auch die Schlagkraft und Wirksamkeit der TTG muss weiter gesteigert werden. Wir sind überzeugt, mit Christoph Gösel den besten Kandidaten für diese Herausforderungen gefunden zu haben.“

Gösel selbst sagt: „Ich bin voller Vorfreude. Wer, wenn nicht ein Thüringer, kann die Gäste des Bundeslandes, aber auch die eigenen Bewohner mit auf eine Entdeckungsreise in die Mitte Deutschlands nehmen. Und eine Entdeckungsreise wird es natürlich auch für mich, den Tourismus eines ganzen Bundeslandes zu vernetzen. Denn das ist unsere Aufgabe: Wir sind die stärkende Verbindung zwischen den touristischen Ansprechpartnern, um gemeinsam zu zeigen, was für einzigartige Schätze, welch intensives Zusammenspiel von Natur und Kultur und welche Dichte an herausragenden Kulturgütern in jeglicher Form Thüringen zu bieten hat.“

Im Auswahlverfahren für die Position des TTG-Geschäftsführers hatte sich Gösel unter insgesamt rund 70 Kandidatinnen und Kandidaten aus Thüringen und dem gesamten Bundesgebiet durchgesetzt; zuletzt waren sieben Kandidatinnen und Kandidaten im engsten Bewerberkreis verblieben, die sich dem Aufsichtsrat persönlich vorstellten. Gösels Vertrag, den das Thüringer Finanzministerium als TTG-Gesellschafter mit dem neuen TTG-Chef verhandelt und abschließt, wird zunächst eine Laufzeit von drei Jahren haben.

Kurzvita Christoph Gösel

  • 1973 in Nordhausen geboren und aufgewachsen
  • bis 1998: Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • seit 1999 verschiedene Stationen im Marketing- und Tourismusbereich, u.a. als Geschäftsführer der Stadtmarketing Arnstadt GmbH, Werkleiter des Kulturbetriebs der Stadt Arnstadt und zuletzt Geschäftsführer der KulTourStadt Gotha GmbH
  • Gösel ist verheiratet und Vater zweier Kinder

Von der drohenden Gas- und Energiekrise und den steigenden Energiepreisen ist auch der Tourismus betroffen.

In der Rubrik International sowie im Header-Teaser finden Sie aktuell eine Seite speziell zu diesem Thema. Wir aktualisieren die Informationen zur gültigen Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung, Informationen zum Entlastungspaket, aber auch zu konkreten Handlungsempfehlungen für die Branchen für Sie.

Auch 2023 gilt in der Gastronomie der ermäßigte Mehrwertsteuersatz

Speisen werden auch im Jahr 2023 im Restaurant nicht mit höherer Mehrwertsteuer belastet. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 7. Oktober 2022 der weiteren Anwendung des ermäßigten Steuersatzes von 7 Prozent für Speisen zugestimmt. Lediglich für Getränke muss auch weiterhin der Regelsteuersatz von 19 Prozent angewendet werden.

So gilt vom in der Gastronomie der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent.  Getränke müssen weiterhin mit 19 Prozent besteuert werden.

Zeitraum

01.01.2021 - 31.12.2023ab 01. Januar 2024

Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle

7 %19 %

Speisen Außerhausgeschäft
(Imbiss/Lieferung/Abholung)

7 %7 %

Getränke (Grundsatz)

19%19%

Milch und Milchmischgetränke

7 % 7 %

Der für den 10. Oktober geplante Thüringer Tourismustag wird noch einmal verschoben. Viel ist derzeit in Bewegung, Einiges wird aktuell in der Thüringer Tourismuspolitik angepasst. Hinzu kommen Energiekrise und wieder deutlich steigende Corona-Infektionen. Alles zusammen ein Grund, den Tourismustag auf einen Termin im Frühjahr 2023 zu verschieben.

Auf jeden Fall in diesem Jahr wird aber noch der Thüringer Tourismuspreis verliehen. Vorschläge können ab sofort hier eingereicht werden: https://thueringen.tourismusnetzwerk.info/thueringer-tourismuspreis-2022/.

Antonia Sturm nimmt als zweite Geschäftsführerin des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V. ihre Arbeit auf. Zusammen mit Marietta Schlütter, seit zwölf Jahren Geschäftsführerin, startet die Doppelspitze mit vereinten Kräften in die Herbstsaison. Hauptaufgaben werden das strategische Umsetzungsmanagement der Tourismuskonzeption 2025 sowie das Außen- und Innenmarketing sein. Im Laufe des kommenden Jahres übernimmt Antonia Sturm die alleinige Geschäftsführung.

Aus der Region für die Region

Antonia Sturm stammt selbst aus dem Thüringer Wald und macht sich seit langem für den dortigen Tourismus stark. Zuletzt betreute Sturm, die in Friedrichroda lebt, die Bereiche Tourismus und Handel bei der IHK Südthüringen. Davor setzte sie sich als stellvertretende Leiterin für das Projekt „Zukunft Thüringer Wald“ – ein Projekt der Landesregierung – für das Mittelgebirge ein. „Wir haben mit Frau Sturm eine ausgewiesene Fachfrau aus der Region für die Region gewinnen können“, sagt Marietta Schlütter, langjährige Geschäftsführerin dieser größten touristischen Dachorganisation des Freistaates Thüringen, erfreut.

Tourismus unter Druck

Seit Beginn der Pandemie steht der Tourismus besonders unter Druck: Betriebsschließungen, abgesagte Veranstaltungen, zurückhaltende Gäste und nun die zunehmende Inflation, die so manches Tourismusangebot zum Luxusgut hat werden lassen. „Umso wichtiger ist es, dass der Regionalverbund Thüringer Wald e.V. mit vereinten Kräften diesen Herausforderungen begegnet. Wir müssen auf der Höhe der Zeit bleiben, damit auch der Thüringer Wald vom wachsenden Deutschlandtourismus profitiert. Ein Generationswechsel wird dabei helfen“, betont Peggy Greiser, Vorstandsvorsitzende des Regionalverbunds.

Drei Ziele für das kommende Jahr

„Für das kommende Jahr habe ich mir vor allem drei Ziele vorgenommen“, sagt Antonia Sturm: „Den Zusammenhalt in der Region stärken, das bedeutet auch die Stärkung des Innenmarketings. Die Sichtbarkeit unserer Arbeit, aber auch die der Region muss erhöht werden. Und: Wir wollen das vielfältige Potential bereits bestehender Angebote noch stärker ausschöpfen. Der Thüringer Wald hat sehr viel zu bieten, aber an der Art, wie wir ihn anbieten, sind wir noch nicht da, wo wir sein könnten. Ich kann es kaum erwarten, die Arbeit aufzunehmen!“

Auch wenn bei den deutschen Tourismusbetrieben die Geschäftserwartungen aufgrund des niedrigen Ausgangsniveaus erheblich optimistischer ausfallen als in der Gesamtwirtschaft: Die aktuelle Lage ist noch deutlich vom Vorkrisenstand entfernt, und die Unternehmen sehen viele Geschäftsrisiken. So dürfte die Inflation die Nachfrage bremsen, gleichzeitig behindern Personalknappheit und hohe Arbeitskosten den Neustart.

Weitere Informationen

­Aufgrund des hohen Interesses am Programm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ist bereits ein Großteil der zur Verfügung stehenden Mittel mit den vorliegenden Anträgen belegt. Seit dem 15. Juni 2022 können nur noch Förderanträge mit einem Zuschussvolumen von maximal 200.000 Euro eingereicht werden.

Weitere Informationen

Der Tourismusatlas, ein Gemeinschaftsprojekt der Statistischen Ämter der Länder und des Bundes, wurde aktualisiert. Nutzer können nun die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Tourismusbranche kleinräumig analysieren. Zu sehen ist u.a. wo sich die Bedeutung der Hotellerie durch die Corona-Pandemie verändert hat.

 

Wer sogenannte „Serviceverpackungen“ als „Letztvertreiber“ abgibt, muss sich bis zum 1. Juli 2022 beim Verpackungsregister LUCID registrieren lassen. Das gilt für alle, die Verpackungen befüllen, um die Übergabe von Waren an den Endverbraucher zu ermöglichen oder zu unterstützen.
Für Hoteliers und Gastronomen gilt: Alle Verpackungen für die „Übergabe von Speisen oder Getränken an die Gäste und Kunden befüllt werden“ gelten als Serviceverpackungen. Es geht um Becher, Boxen, Schalen, Schachteln und Tüten.

Grundsätzlich gilt: Wer Serviceverpackungen in den Verkehr bringt, muss für das Recycling der Verpackung bezahlen.
Aus diesem Grund kaufen viele Gastronomen und Hoteliers Verpackungen, die (system-)vorbeteiligt sind (mit Systembeteiligung). Das heißt, der Händler hat in diesem Fall (vorbeteiligt) bereits für das Recycling bezahlt und bestätigt dies auf Lieferschein und/oder Rechnung. Wenn Verpackungen nicht vollständig vorbeteiligt gekauft werden, muss der Abgebende alle daraus entstehenden Pflichten selbst übernehmen.

Aber Achtung: Die Registrierungspflicht besteht unabhängig davon: 

  • ob Verpackungen mit Systembeteiligung oder ohne gekauft und in den Verkehr gebracht werden
  • welche und wie viel Verpackung man in den Verkehr bringt
  • ob diese vom Gast oder Unternehmen befüllt wird

Das Verpackungsregister erklärt in kurzen Videos  bspw. was Serviceverpackungen sind und wie die Registrierung abläuft.  Es gibt Checklisten und digitale Schnellchecks zur Überprüfung, ob Pflichten aus dem Verpackungsgesetz bestehen.   Der DEHOGA Bundesverband hat ein Merkblatt zur Registrierungspflicht explizit für Hoteliers und Gastronomen zusammengestellt.  

Das Bundesverfassungsgericht wies die von mehreren Hoteliers aus Hamburg, Bremen und Freiburg erhobenen  Verfassungsbeschwerden als unbegründet zurück. Die Richter begründeten das Urteil damit, dass die Steuer betroffene Betriebe nicht übermäßig belaste. Nach diesem Urteil könnte die Steuer nun sogar auch auf beruflich veranlasste Übernachtungen übertragen werden.

Die Bettensteuer, auch Citytax oder Tourismus-/ Kulturförderabgabe genannt, ist eine zusätzliche Steuer auf den Übernachtungspreis bei nicht-beruflich veranlassten Übernachtungen.

Die Beherbergungsunternehmen beklagen seit Jahren den hohen bürokratischen Aufwand, die Steuer bei den Gästen einzutreiben und an die Behörden abzuführen. Kommunen hingegen betonen, dass die Einnahmen dem Ausbau der touristischen Infrastruktur dienen. Die Realität sieht jedoch Vielerorts anders aus, weil die Steuer nicht zweckgebunden ist.

Laut einer DEHOGA-Übersichtaus dem Jahr 2019 erheben 30 Kommunen in Deutschland eine Bettensteuer. In Thüringen sind es u. a. die Städte Gera, Saalburg-Ebersdorf, Erfurt, Weimar und Eisenach.

Zum 18. Mal sucht der Deutsche Tourismusverband zukunftsweisende Produkte, Events, Marketingstrategien und Kooperationsmodelle für den Deutschlandtourismus. Bis zum 20. Juni 2022 läuft die Bewerbungsfrist.

Weitere Informationen

Thüringen wird in verschiedene Fördergebiete (C-Fördergebiete, D-Fördergebiete) eingeteilt. Das führt zu regional unterschiedlichen Förderkonditionen.

Von 22 Landkreisen und kreisfreien Städten werden künftig nur noch 14 zum C-Fördergebiet gehören. Für die D-Fördergebiete erhält der Freistaat weniger Mittel, die aufgrund der EU-beihilferechtlichen Vorgaben auch nur begrenzt zur Unternehmensförderung eingesetzt werden können. Suhl, der Landkreis Greiz und das Altenburger Land werden aufgrund der ungünstigen demografischen Entwicklung zusätzlich gefördert.

Die neuen Rahmenbedingungen legen den Fokus stärker auf verbesserte Produktion, Lohnentwicklung und Nachhaltigkeit in Unternehmen. So wird bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze für Beherbergungsunternehmen die Untergrenze des zu Jahresbruttolohns auf 26.000 € angehoben. Bei Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen werden die umweltbezogenen Mehrkosten mit einem höheren Fördersatz (C-Fördergebiet 45 Prozent, D-Fördergebiet 40 Prozent) unterstützt.

Touristische Betriebe mit wenige als 50 Prozent Umsatzanteil, der mit Beherbergung zu erzielen ist, waren bisher von der GRW-Förderung ausgenommen. Diese Grenze wurde auf 30 Prozent gesenkt, um den Kreis der förderfähigen Unternehmen zu erweitern.

Geplante Förderquoten 

 große Unternehmenmittlere Unternehmenkleine Unternehmen
D-Fördergebietbis max. 200.000€ lt. de-minimis-VO10 Prozent20 Prozent
C-Fördergebiet*/**15 Prozent25 Prozent35 Prozent

 

Fördergebiete für Thüringen

GRW-Fördergebietskarte für Thüringen (ab 2022)

D-Fördergebiet:

  • Ilm-Kreis

C-Fördergebiete:

  • Hildburghausen
  • Schmalkalden-Meininge
  • Sonneberg
  • Suhl**

** C-Fördergebiet Suhl: große Unternehmen 20 Prozent, mittlere Unternehmen 30 Prozent, kleine Unternehmen 40 Prozent 

Die Richtlinie-GRW ist rückwirkend ab dem 01.01.2022 gültig.  Beratung und Unterstützung bietet die Kundenbetreuung der Thüringer Aufbaubank in Ihrer Region.   


Für das Förderprogramm Thüringen-Invest ist eine Antragstellung ab dem 15.02.2022 nicht mehr möglich. Der Zugang zum Nachfolgeprogramm InnoInvest wird im Laufe des Jahres möglich sein. Wir informieren aktuell darüber. 

Die Ausbildungsordnungen über die Berufsausbildung der gastgewerblichen Berufe sind am 14. März 2022 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Die Verordnungen treten am 1. August 2022 in Kraft. Nähere Details finden Sie im Langtext. Über die Inhalte und Neuerungen informieren wir Sie zeitnah in einer Informationsveranstaltung.

Nächster Termin:

13. Juni 2022, 10:00 Uhr,
Onlineveranstaltung der IHK Südthüringen gemeinsam mit dem FAV Firmenausbildungsverbund Südthüringen e.V.
Hier anmelden

Weitere Informationen rund um die Ausbildung.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erweitert mit dem neuen Programm „Zukunft Region“ sein Förderangebot im Bereich der regionalen Strukturpolitik. Der Bundeswettbewerb zielt auf eine Stärkung der Wirtschaftskraft strukturschwacher Regionen in Deutschland, die eine wichtige Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse im Bundesgebiet sind.

Für die Durchführung des Bundeswettbewerbes werden Förderaufrufe zu übergeordneten Themen veröffentlicht. Der  erste Förderaufruf erfolgt zum Thema „regioNachhaltig“.

Antragsskizzen für die erste Wettbewerbsrunde können bis 18.05.2022, 15 Uhr über die Plattform positron:s eingereicht werden.

Das neue Förderprogramm sieht zunächst eine zweijährigeEntwicklungsphase vor, in der ein regionales Netzwerk, bestehend aus Gebietskörperschaften, Wirtschaft, Wissenschaft, Wirtschaftsförderung, Regionalentwicklung, zivilgesellschaftlichen Akteuren etc., etabliert und gefestigt werden soll. Gemeinsam soll ein Zukunftskonzept erarbeitet werden, das eine nachhaltige Entwicklung und die Sicherung von Standortvorteilen der regionalen Wirtschaft zum Ziel hat.

In der anschließenden Umsetzungsphase soll mit konkreten Einzelmaßnahmen dargelegt werden, wie die Transformation der Wirtschaft in der Region durch innovative wirtschaftliche Aktivitäten positive Wirkungen auf die Umwelt sowie zur Erreichung weiterer Nachhaltigkeitsziele entfalten sollen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie zur Antragstellung sind beim Bundeswirtschaftsministerium abrufbar.

Ab sofort können im GRW-Programm wieder Anträge gestellt werden.

Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ist das zentrale Förderprogramm zur Förderung von Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft in Thüringen.

Der Antrag ist vor dem Beginn des Vorhabens über das Online-Portal der Thüringer Aufbaubank zu stellen.

Weitere Informationen

VerpackG: Neue Pflichten für Gastronomie und Einzelhandel für To-Go-Waren ab 1.1.2023

Auf Letztvertreiber (wie z. B. Gastronomen, Einzelhandel) kommt für To-Go-Speisen und -Getränke ab 1.1.2023 eine neue Pflicht zu: Restaurants, Bistros, Cafés und weitere Letztvertreiber, die To-Go-Getränke und Take-Away-Essen anbieten, sind ab 1.1.2023 verpflichtet, für ihre To-Go-Waren in Einwegkunststofflebensmittelverpackungen und Einweggetränkebecher auch eine Mehrwegalternative anbieten. Hintergrund ist die Novelle des Verpackungsgesetzes (VerpackG) mit ihren neuen §§ 33 und 34 VerpackG, die am 3.7.2021 in Kraft getreten sind. Das VerpackG ist  hier abrufbar.

Gemäß § 33 VerpackG ist es ab 1.1.2023 Pflicht des Letztvertreibers für To-Go-Waren in Einwegkunststofflebensmittelverpackungen und Einweggetränkebecher eine Mehrwegalternative anzubieten.

Sie haben Fragen zum VerpackG? Wir beraten Sie gern.

Nach einem umfassenden Relaunch wird der Deutsche Tourismusverband (DTV) zum 1. Januar 2022 mit einem komplett überarbeiteten Klassifizierungssystem für Ferienwohnungen, -häuser und -zimmer starten. Dann gilt auch ein neuer Kriterienkatalog. Erstmals können mit den neuen Kriterien auch TinyHouses, Baumhäuser und Hausboote mit DTV-Sternen ausgezeichnet werden.

Zum Kriterienkatalog (Download)

Am 18. Oktober 2021 wurden auf dem Thüringer Tourismustag die Tourismuspreise verliehen.

In der Kategorie „Mut trotz Krise“ siegten Uta und Isabell Kehr, die im Frühjahr das Hotel Das Kehrs auf dem Petersberg in Erfurt eröffnet haben. Der Preis „Engagement für den Nachwuchs und die Fachkräftesicherung in der Krise“ ging an das AHORN Panorama Hotel in Oberhof und seine Chefin Jaqueline Schambach.

Den Branchenpreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wurde, erhält Christian Hegenbarth für sein Rollyboot Hohenwarte. Unter ausgewählten Bewerbern des Thüringer Tourismuspreises konnten hier die Touristiker über das Tourismusnetzwerk Thüringen ihren Branchenliebling selbst wählen. Das Rollyboot Hohenwarte hat die Tourismusbranche nicht zuletzt wegen seinem starken Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit überzeugt. So wird die Energie über den Motor und das Solarpanel auf dem Dach erzeugt. Die verwendeten Reinigungsmittel sind biologisch abbaubar und auch bei den kostenfreien Pflegeprodukten wird auf Naturkosmetik gesetzt.

Die Gewinner erhalten ein Preisgeld über 1.500 Euro und einen Imagefilm sowie ein Glasschild mit dem Tourismuspreis-Logo für ihr Marketing. Der Thüringer Tourismuspreis wird alljährlich in Kooperation mit dem  ADAC Hessen-Thüringen vergeben.

Weitere Preisträger und Anerkennungen

Am 1. Juli 2018 ist das neue Reiserecht in Kraft getreten, das sowohl Reiseveranstalter und Reisebüros, aber auch Gastgeber und Tourismus-Informationsstellen betrifft. Seitdem hat sich nicht zuletzt aufgrund der Covid-19-Pandemie einiges getan.

Das Reiserecht regelt die Rechte und Pflichten der Vertragspartner, angefangen beim Vertragsschluss über Haftung und Gewährleistung, Leistungs- und Preisänderungen bis hin zu Insolvenzschutz und Informationspflichten.

Darüber hinaus sind seit 2018 Vorschriften zu Online-Angeboten und Regelungen zur Vermittlung von verbundenen Reiseleistungen enthalten. Erweiterte Informationspflichten sollen zudem den Verbraucherschutz stärken und dienen der "Vollharmonisierung", also der Vereinheitlichung der Reglungen in den EU-Mitgliedstaaten.

Die Covid-19-Pandemie hat insbesondere Einfluss auf die Auslegung der im BGB (§ 651 h) festgehaltenen Vorschrift zum Rücktritt vor Reisebeginn. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann man von unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umständen am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe ausgehen darf. Denn dann kann ein entschädigungsloses Rücktrittsrecht des Reisenden (§ 651 h III BGB) bestehen.

Darüber hinaus wurde im Zuge der Covid-19-Pandemie ersichtlich, dass die bestehenden Regelungen zur Insolvenzsicherung im Pauschalreiserecht ungenügend sind. Das neue Reisesicherungsfondsgesetz, das im Juni 2020 beschlossen und im Juni 2021 verabschiedet wurde, soll diese Lücke schließen, die zulasten der Pauschalreisenden gegangen war.

Mit Blick auf diese Entwicklungen hat der DIHK seine Infoblätter zum Reisevertragsrecht für Gastgeber, Reisevermittler sowie Reiseveranstalter auf den aktuellen Stand gebracht. Dabei informiert er insbesondere über Stornierungen im Rahmen der Corona-Pandemie und den Reisesicherungsfonds.

Gute Nachrichten für die Kur- und Heilbäder in Deutschland: Medizinische Vorsorgemaßnahmen sind künftig wieder Pflichtleistung der Krankenkassen. Die „Wiedereinführung der ambulanten und der stationären Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten nach §23/2 und 4 SGB V“, wie es im Juristendeutsch heißt, ist Teil des so genannten Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes. Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz am 11. Juni beschlossen, der Bundesrat wird dem Entwurf aus dem Haus von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) voraussichtlich Ende Juni grünes Licht" geben.
 
 
 

Das Jugendschutzgesetz richtet sich insbesondere an Gewerbetreibende und Veranstalter, aber auch an Eltern und Erziehende. Es ist dazu da, Kinder und Jugendliche vor Gefahren und negativen Einflüssen in der Öffentlichkeit zu schützen.

Eine Ergänzung im Jugendschutzgesetz hatte eine Änderung der Aushangvorlage „Auszug Jugendschutzgesetz“ zur Folge. In § 11 wurden die Vorgaben zu Werbung für Tabakwaren und alkoholische Getränke im Rahmen von Filmveranstaltungen präzisiert.

Nach dem Jugendschutzgesetz (§3) sind Veranstalter und Gewerbetreibende verpflichtet, Auszüge aus dem Jugendschutzgesetz in einem deutlich sichtbaren und gut lesbaren Aushang bekannt zu machen.

Am 20.01.2021 hat das Bundeskabinett Neuregelungen - eingebracht durch die Bundesumweltministerin - im Verpackungsgesetz beschlossen. Sie sollen dazu beitragen Abfälle zu vermeiden, Rohstoffe zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Ab dem 01.01.2023 soll eine Regelung zu Mehrwegbehältnissen in der Gastronomie in Kraft treten. Damit wird die EU-Verpackungsrichtlinie, die bereits seit 2019 in Kraft ist, umgesetzt.

Ab 2023 werden Caterer, Lieferdienste und Restaurants verpflichtet, auch Mehrwegbehälter als Alternative zu Einwegbehältern für Essen und Getränke zum Mitnehmen und Bestellen anzubieten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen künftig die Wahl zwischen To-Go-Einwegverpackungen und Mehrwegverpackungen haben. 

Eine Ausnahme soll es für kleine Betriebe geben - etwa Imbissbuden - mit maximal fünf Beschäftigten und maximal 80 Quadratmetern Verkaufsfläche: sie sollen ihrer Kundschaft Speisen und Getränke auch in mitgebrachte Behälter abfüllen können. Auf diese Möglichkeit sollen sie ihre Kundschaft deutlich hinweisen.

Das Tourismusnetzwerk Thüringen ist eine Informationsplattform für alle touristischen Akteure und am Tourismus Beteiligte in Thüringen. Es dient als zentrale Anlaufstelle zur Information und zum Austausch über aktuelle Entwicklungen im Thüringer Tourismus. Damit trägt es dazu bei, das strategische Tourismuskonzept für Thüringen umzusetzen und nachhaltig zu etablieren.

Inhaltlich stehen die Bereitstellung und der Austausch von Informationen unter den touristischen Akteuren in Thüringen im Vordergrund. Die Plattform enthält alle relevanten Informationen, die den Tourismus in Thüringen betreffen wie z.B.:

  • Strategische Ausrichtung und Marketing
  • Produktentwicklung, Qualität, Barrierefreiheit oder Nachhaltigkeit
  • Marktforschung
  • Förderungen
  • Veranstaltungen im Innenmarketing oder Weiterbildung

Außerdem sind Informationen zu Experten und Ansprechpartnern der einzelnen Organisationen zu finden, die bei Fragen zu konkreten Themen kontaktiert werden können. Über eine Schnittstelle werden offene Stellenangebote der Stellenbörse der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung präsentiert.

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Ricarda Wolff
Ricarda Wolff
Referentin Tourismus

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