Fit für die Ausbildung

Unterstützung von Ausbildungsunternehmen und Förderung von Azubis

Die Nachwuchsgeinnung ist ein Dauerthema in Südthüringer Unternehmen. Es ist schwierig, qualifizierte und motivierte Auszubildende zu finden. Aufgrund des demografischen Wandels wird sich dieses Problem zukünftig weiter verschärfen. Die IHK Südthüringen unterstützt mit verschiedenen Angeboten und Tipps von der Beratung über die Lehrstellenbörse bis hin zur Prüfungsvorbereitung die Fachkräfte von morgen zu finden und fit zu machen. In einer Übersicht haben wir Ihnen alle Unterstützungsangebote vor und während der Ausbildung zusammengefasst.

Die IHK Südthüringen ist für ihre Ausbildungsbetriebe das ganze Jahr aktiv und unterstützt dabei geeignete Bewerber zu finden oder hilft dabei Probleme während der Ausbildung zu lösen.

Das Team der Ausbildungsberater informiert über die einzelnen IHK-Berufe sowie Ausbildungsmöglichkeiten für Unternehmen. Dabei wird zum Beispiel geklärt, welche Berufe ein Unternehmen ausbilden kann. Zudem unterstützt die Ausbildungsberatung dabei, dass Ausbildungsbetriebe und Jugendliche zueinander finden.

Während der Ausbildung stehen die Berater den Unternehmern, Azubis, Erziehungsberechtigten, Berufsschullehrern, Betriebsräten und Jugendvertretungen als Ansprechpartner für alle Ausbildungsfragen zur Verfügung.

Das Azubi-Ticket Thüringen ist ein vom Freistaat finanziell gestütztes Tarifangebot des Verkehrsverbunds Mittelthüringen (VMT). Mit diesem Ticket können Auszubildende rund um die Uhr in nahezu ganz Thüringen Zug, Bus und Straßenbahn fahren. Dies gilt für den Thüringer Eisenbahnverkehr, für sämtliche Busse und Straßenbahnen im VMT-Gebiet und für fast alle ÖPNV-Angebote der Landkreise und Städte außerhalb des VMT. Das Ticket gilt nicht nur auf dem Weg vom Wohnort zur Berufsschule oder den Ausbildungsplatz, sondern auch in der Freizeit. Das Azubi-Ticket Thüringen wird zu einem Preis von 60,00 Euro je Monat an die Berechtigten abgegeben. Das Ticket ist mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten im Abonnement erhältlich.
 

Als Auszubildender möchte man auf eigenen Beinen im Leben stehen. Vielleicht ist auch ein Umzug in einen anderen Ort nötig, um seinen Beruf zu erlernen. In vielen Fällen reicht hierzu die Ausbildungsvergütung nicht aus, um Miete, Lebensmittel und die Fahrt zum Ausbildungsbetrieb zu bezahlen. Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) ist eine staatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt während der beruflichen Ausbildung. Sie wird monatlich gezahlt und muss nicht zurückgezahlt werden. Die BAB muss bei der Agentur für Arbeit beantragt werden.

Die Berufsinformationsmesse (BIM) der IHK Südthüringen ist die größte Ausbildungsmesse der Region. Jährlich stellen sich mehr als 100 Unternehmen mit ihrem Ausbildungsangebot vor. Die Messe ist ein wesentliches Element im Rahmen des Azubirecrutings – um als Ausbildungsunternehmen auf sich aufmerksam zu machen und um Azubis zu gewinnen.

Nicht jeder Ausbildungsbetrieb ist in der Lage, seinen Auszubildenden alle Inhalte aus den vorgegebenen Ausbildungsrahmenplänen des jeweiligen Berufes zu vermitteln. In einem solchen Fall kann die Vermittlung ersatzweise durch einen anderen Betrieb oder einen Bildungsdienstleister erfolgen. In der Regel übernehmen Bildungsdienstleister im Rahmen von überbetrieblichen Ergänzungslehrgängen diese Aufgabe. Die IHKs in Thüringen haben gemeinsam mit den Firmenausbildungsverbünden und den Bildungsdienstleistern hierfür „Modulkataloge für die Ergänzungsausbildung“ erarbeitet. Die Kataloge enthalten eine Liste an Einzellehrgängen (Modulen), deren Inhalte wiederum Bestandteil des Ausbildungsrahmenplanes sind. Sie unterstützen Unternehmen bei der Vermittlung der Ausbildungsinhalte.

Unternehmen haben die Möglichkeit ihre freien Ausbildungsplätze in der kostenfreien Lehrstellenbörse einzustellen. Eine regelmäßige Überprüfung der Aktualität des eigenen Angebots ist ratsam, um auch kurzfristig nich Bewerber zu akquirieren. Die Erfahrungen zeigen zunehmend, dass die Jugendlichen sich immer später und oftmals erst zum Anfang des zweiten Quartals bewerben.

Tipp: In der IHK-Lehrstellenbörse sollten auch Praktikumsplätze und Ferienjobs eingestellt werden. Somit können sowohl die Jugendlichen den Beruf im Vorfeld einer Ausbildung austesten, als auch Unternehmen prüfen, ob der potentielle Azubi zum Betrieb passt.

Die Praxiskoordinatoren unterstützen die Berufsorientierung junger Menschen, indem sie Praktikumsplätze zwischen Jugendlichen und regionalen Unternehmen vermitteln. Den Jugendlichen wird so ein gezielter Übergang von der Schule ins Arbeits- und Berufsleben ermöglicht. Im Rahmen der Berufsfelderprobung, dem sog. Schülerpraktikum, lernen Schüler Ausbildungsbetriebe und Berufsbilder kennen. An fünf Tagen pro Schuljahr erhalten sie einen vertieften Einblick in ein bestimmtes Berufsfeld und sammeln erste praktische Erfahrungen im Unternehmen.

Eine gezielte Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen kann den Auszubildenden Sicherheit bei der Bewältigung von Prüfungsleistungen geben. Hierzu bieten Bildungsdienstleister und die Industrie- und Handelskammern diverse zielgruppengerechte Lehrgänge an.

Trotz enormer Anstrengungen der Ausbildungsunternehmen kommt es vor, dass Auszubildende ihre Lehre vorzeitig abbrechen möchten. Deshalb bietet der Senior Experten Service (SES) seine Initiative „VerA zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen“ an – ein Angebot für alle, die bei ihren ersten Schritten in Richtung Beruf auf Schwierigkeiten stoßen. Die „VerA“ unterstützt bei Konflikten im Ausbildungsbetrieb, Problemen in der Berufsschule und der Prüfungsvorbereitungen.

Ansprechpartner für Südthüringen ist der Regionalkoordinator der Intiative VerA, Dr. Gunter Dreßler.
E-Mail: suedthueringen@vera.ses-bonn.de
 

Die Assistierte Ausbildung – sogenannte AsA flex –  sind Maßnahmen für Jugendliche, die sich in einer betrieblichen Erstausbildung oder Einstiegsqualifizierung befinden und besonderer Hilfen und Unterstützung bedürfen. Kernelemente der AsA sind Stützunterricht (Fachtheorie und -praxis, Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten) und/oder sozialpädagogische Hilfen zur Sicherung des Ausbildungserfolges. Der Stütz- und Förderunterricht findet in der Regel bei Bildungsdienstleistern oder in Berufsschulen statt. Er wird hauptsächlich außerhalb der Ausbildungszeit angeboten. Die Beantragung erfolgt durch den Ausbildungsbetrieb oder die Berufsschule bei der jeweils zuständigen Agentur für Arbeit, Abteilung Berufsberatung oder beim Jobcenter.

Stufenweise zum beruflichen Erfolg – das steht hinter dem System der Höheren Berufsbildung. Nach einer erfolgreich absolvierten Ausbildung und erster Berufspraxis bieten die Abschlüsse zum Geprüften Fachwirt oder Fachkaufmann, Industriemeister (DQR-Niveau 6 – Bachelor-Ebene) sowie zum Geprüften Betriebswirt und Technischer Betriebswirt (DQR-Niveau 7 – Master-Ebene) eine breite Palette von neuen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Höhere Berufsbildung eröffnet insbesondere dual Ausgebildeten attraktive Entwicklungswege. Das Team der Weiterbildung findet mit Ihnen gemeinsam das passende Angebot.

Maria Heß
Maria Heß
Referentin Ausbildungsmarketing & Ausbildungsberatung Hildburghausen

Telefon +49 3681 362-234

 E-Mail hess@suhl.ihk.de

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Carmen Klotz
Carmen Klotz
Niederlassungsleiterin Arnstadt | Referentin Aus- und Weiterbildungsberatung Ilm-Kreis

Telefon +49 3628 6130-516

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Heidi Leistner
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Sindy Voigt
Referentin Ausbildungsberatung Schmalkalden-Meiningen & Suhl

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