Statement zur Kernenergie - Energiepolitik ohne Denkverbote

Die Pläne der EU-Kommission zur Förderung neuer Kernenergietechnologien setzen einen Kontrapunkt zur deutschen Debatte über die künftige Energieversorgung. Aus Sicht der Südthüringer Wirtschaft ist es höchste Zeit, ideologische Festlegungen zu überwinden und alle Optionen für international wettbewerbsfähige Strompreise und klimafreundlichen Strom zu nutzen. Dazu betont der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen, Torsten Herrmann: 

„Wer in Deutschland über günstigen, sicheren und klimafreundlichen Strom spricht, darf die Kernenergie nicht länger aus ideologischen Gründen ausblenden. Die Initiative der EU-Kommission zu „Small Modular Reactors“ ist endlich mal ein richtiges Signal aus Brüssel. Europa braucht Technologieoffenheit und Resilienz, wenn es Versorgungssicherheit, Grundlastfähigkeit und international wettbewerbsfähige Energiepreise erreichen will. Vor allem Deutschland hat das nötig. Umso unverständlicher ist die reflexhafte Ablehnung. Die deutsche Debatte hält fest an ideologischen Blockaden und Angst vor unbequemen Entscheidungen. Das ist ein Fehler. Gerade für unseren Industriestandort und unsere mittelständische Wirtschaft ist entscheidend, dass die Strompreise konkurrenzfähig werden und die Versorgung verlässlich wird. Wer Kernenergie pauschal ausschließt und hohe Energiepreise akzeptiert, obwohl andere Industriestaaten und nun auch Europa neue Technologien vorantreiben, schwächt den angeschlagenen Standort Deutschland zusätzlich. Deutschland sollte deshalb den Weg der Rückkehr zur Kernenergie und insbesondere zum Einsatz neuer Reaktortechnologien zügig gehen.“

Suhl, 13. März 2026

Dominik Konrad
Referent Öffentlichkeitsarbeit | Mitgliederkommunikation

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