Warnung vor betrügerischen E-Mails im Namen angeblicher IHK-Stellen
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen warnt vor betrügerischen E-Mails, die gezielt an im Handelsregister eingetragene Unternehmen versendet werden. In diesen Nachrichten wird der Eindruck erweckt, es handele sich um eine offizielle Aufforderung zur Mitteilung, auf welchem Weg der Jahresabschluss künftig eingereicht werde. Teilweise wird dabei mit kurzen Fristen und angeblichen Einschränkungen des Registerstatus Druck aufgebaut.
Die Mails wirken auf den ersten Blick offiziell und verwenden Formulierungen wie „aktuelle gesetzliche Bestimmungen“, „Behörde“, „Registereintrag“ oder „Referat für Jahresabschlüsse und Offenlegung“. Zudem werden teils fiktive Namen und Amtsbezeichnungen verwendet, um Seriosität vorzutäuschen. Ziel solcher Schreiben ist es, Empfänger zur Nutzung eines elektronischen Formulars oder zum Anklicken eines Links zu bewegen. Unternehmen sollten entsprechende E-Mails besonders kritisch prüfen, keine enthaltenen Links öffnen und keine Daten eingeben.
Typische Warnsignale solcher Betrugsversuche sind beispielsweise: künstlich erzeugter Zeitdruck durch kurze Fristen, allgemein gehaltene Behördenbezeichnungen, die Aufforderung, sensible Unternehmensdaten über verlinkte Formulare zu übermitteln und Drohungen mit angeblichen Nachteilen bei Nichtreaktion.
Die IHK Südthüringen empfiehlt grundsätzlich, bei E-Mails mit amtlichem Anschein stets die Absenderadresse genau zu kontrollieren und keine Handlungen allein aufgrund von Drohkulissen oder knappen Fristen vorzunehmen.
Für Rückfragen steht bei der IHK Südthüringen Holger Fischer unter der Telefonnummer 03681 362-114 oder per E-Mail an fischer@suhl.ihk.de zur Verfügung.
Suhl, 19. März 2026
+49 3681 362-664