Ressourceneffizienz

Studie des VDI Zentrums Ressourceneffizienz zeigt Einsatzgebiete und Potenziale von KI-Anwendungen in der Unternehmenspraxis. 


Immer mehr produzierende Unternehmen in Deutschland setzen Künstliche Intelligenz (KI) in der Produktentwicklung und Produktion ein. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth und Martin Vogt, Geschäftsführer des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) heute vorgestellt haben. 42 Prozent der befragten Unternehmen setzen KI bereits in der eigenen Produktion ein, unabhängig von der Betriebsgröße. Unternehmen wollen mit KI vor allem Kosten und Zeit sparen, aber auch die Qualität ihrer Produkte steigern. Fast alle Befragten sehen die größten Einsparpotenziale beim Material- und Energieverbrauch. Neben der Unternehmensbefragung untersucht die Studie die Potenziale von Ressourceneffizienz durch KI anhand von wissenschaftlichen Grundlagen und stellt Anwendungsbeispiele vor.

Die Studie "Potenziale der schwachen künstlichen Intelligenz für die betriebliche Ressourceneffizienz" finden Sie hier. Die Presseinformation des VDI Zentrum für Ressourceneffizienz finden Sie hier.

Im verarbeitenden Gewerbe haben die Materialkosten oft einen sehr hohen Anteil an den Gesamtkosten eines Unternehmens. Einsparungen auf diesem Gebiet können daher zu einer deutlich besseren Wirtschaftlichkeit beitragen. Mit einem Software-Tool des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) können produzierende Unternehmen ihren Materialverbrauch auf Einsparpotenziale überprüfen.

Der Kostenrechner des VDI Zentrum Ressourceneffizienz bietet Anwendern in kleinen und mittleren Unternehmen eine praxisnahe Einführung in die ressourcenbezogene Kostenrechnung. Er ermöglicht eine Analyse der Kostenstruktur und der Material- und Energieflüsse im Unternehmen und kann somit zur Identifizierung von Ressourceneffizienzpotentialen verwendet werden. Außerdem kann der Rechner den Anwender bei Investitionsentscheidungen unterstützen.

Um ein möglichst umfassendes Bild von der Verteilung der Materialkosten zu ermöglichen, wurde der Kostenrechner in drei Module unterteilt. Einen ersten Anhaltspunkt für Optimierungspotenzial liefert das erste Modul, das die Kostenstruktur des Unternehmens mit den Durchschnittswerten der Branche vergleicht. Gibt es hier starke Abweichungen, kann dies ein Hinweis auf unentdeckte Kostentreiber sein.

Im zweiten Schritt veranschaulicht ein Materialflusskostenrechner die Materialströme der einzelnen Prozessschritte und führt die jeweiligen Materialverluste vor Augen. Daran wird sichtbar, an welchen Stellen es sich besonders lohnt, die Prozesse zu optimieren, um Ressourcen und damit Kosten zu sparen. Neben diesen beiden Modulen beinhaltet der Kostenrechner Ressourceneffizienz einen Investitionsrechner, der die gesamten Lebenszykluskosten einer Anlage von der Anschaffung bis zur Entsorgung einbezieht.

Der Kostenrechner Ressourceneffizienz kann online unter www.ressource-deutschland.de abgerufen oder auf CD beim VDI ZRE unter info@vdi-zre.de bestellt werden.

Quelle: VDI/VDI ZRE

Handysammelcenter.de ermöglicht die sichere und sachgerechte Entsorgung gebrauchter Mobiltelefone. Die Erlöse gehen an die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DHU)

Allein in Deutschlands Schubladen lagern Millionen gebrauchte Handys, die nicht mehr funktionieren oder einfach nur durch neuere Modelle ersetzt wurden. Rohstoffe sind in einem Handys zwar nur in sehr kleinen Mengen enthalten, aber die Masse macht's: Allein aus den in Deutschland ungenutzten Handys ließen sich mehr als zwei Tonnen Gold, 20 Tonnen Silber und 720 Tonnen Kupfer zurückgewinnen. Das ist ein große Menge wertvoller Rohstoffe, die dem Kreislauf wieder zugeführt werden könnten – aber nur, wenn die Geräte fachgerecht recycelt werden.

Mit der Entsorgung Ihrer Althandys tragen Sie dazu bei, wertvolle Rohstoffe zu sichern. Außerdem spendet die Telekom Deutschland aus den Erlösen der Handy-Rücknahme an den gemeinnützigen Umweltverband „Deutsche Umwelthilfe e.V.“, mit dem die Telekom Deutschland seit über einem Jahrzehnt kooperiert. Aus diesen Spenden förderte die Deutsche Umwelthilfe bisher mehr als 770 Umwelt- und Naturschutzprojekte.

In Ihrem Unternehmen sammeln sich alte Mobilfunkgeräte? Sie wissen nicht wohin damit? Sie suchen eine Möglichkeit, diese einfach, sicher und umweltgerecht zu entsorgen? Der kostenlose Service Ihre Firmenhandys fachgerecht zu entsorgen ist einfach. Registrieren Sie sich im Handysammelcenter und schicken Sie Ihre Altgeräte kostenlos an das Handysammelcenter. Oder lassen Sie Ihre Altgeräte kostenfrei durch die Deutsche Telekom abholen.

Im Handysammelcenter wird jedes Gerät elektronisch erfasst und über eine Datenbank wird bewertet, ob das Gerät dem Recycling oder einer Weiternutzung zugeführt wird. Zirka 10 Prozent der gesammelten Geräte sind voll funktionsfähig und eignen sich zur weiteren Verwendung. Nach der sicheren Löschung der Daten werden diese Geräte in Europa und Asien verkauft und weitergenutzt. Die meisten gesammelten Handys sind allerdings defekt oder Geräte, bei denen die Datenlöschung zu aufwendig wäre. Sie werden durch das Handysammelcenter in Europa mit modernen Verfahren fach- und umweltgerecht recycelt.

Die Deutsche Telekom hält im gesamten Prozess der Handy-Rücknahme höchste Sicherheitsstandards ein und bietet Ihnen einen einfachen und sicheren Entsorgungsservice inkl. Entsorgungs- und Datenlöschnachweis. Sowohl bei Transport als auch bei der Datenlöschung durch ein zertifiziertes Fachunternehmen in Deutschland, setzt die Deutsche Telekom auf sichere Lösungen, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Der gesamte Rückholprozess inklusive der Datenlöschung wurde von der Dekra zertifiziert.

Quelle: handysammelcenter.de, redaktionell überarbeitet

Dr. Janet Nußbicker-Lux
Dr. Janet Nußbicker-Lux
Referentin Umwelt und Energie

Telefon +49 3681 362-174

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