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Vollversammlung beschließt „Wirtschaftspolitische Grundpositionen“ für 2026
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen hat sich in ihrer Sitzung am Dienstag intensiv mit der aktuellen wirtschaftspolitischen Lage auseinandergesetzt. In einer sachlich geführten, zugleich deutlichen Debatte wurde abermals klar, dass sowohl der politische Kurs der Bundesregierung als auch die zunehmenden regulatorischen Vorgaben auf europäischer Ebene für viele Unternehmen zu einem ernsthaften Standortnachteil geworden sind.
„Die Politik hat den Ernst der Lage noch immer nicht vollumfänglich verstanden. Unsere Unternehmen kämpfen mit hohen Kosten, lähmender Bürokratie und wachsendem Wettbewerbsdruck, während anderswo schlicht produziert wird. Wer glaubt, Deutschland und Europa könnten mit immer neuen Auflagen beispielsweise das Weltklima retten und moralische Überlegenheit sichere unseren Wohlstand, verkennt die Realität. Deutschland kann es sich nicht leisten, dauerhaft teurer zu sein. (...)" - Torsten Herrmann
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