Thüringens Süden - Grünes Licht für Projekte

Wirtschaftsminister Tiefensee übergibt Förderbescheid in Höhe von 900 000 Euro

Das Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt mit einem Regionalbudget in Höhe von 900 000 Euro über drei Jahre die Umsetzung von Projekten in Thüringens Süden. Die Mittel dafür kommen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Den offiziellen Förderbescheid erhielt der forum Thüringer Wald e. V. als Träger des Regionalmanagements Thüringens Süden am 17. Februar 2021 – persönlich übergeben von Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee im Suhler Haus der Wirtschaft.

Mit vereinten Kräften die Entwicklung der Region vorantreiben und auf eine neue Stufe stellen – um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, schlossen sich die Landkreise Sonneberg, Hildburghausen, Schmalkalden-Meiningen, der Wartburgkreis und die kreisfreie Stadt Suhl gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen, der Handwerkskammer (HWK) Südthüringen sowie dem Trägerverein forum Thüringer Wald zusammen. Vor diesem Hintergrund startete im vergangenen Jahr das ebenfalls vom Freistaat Thüringen geförderte Regionalmanagement Thüringens Süden. Vorausgegangen war die gemeinsame Erarbeitung eines Integrierten Regionalwirtschaftlichen Entwicklungskonzeptes (IREK).

„Die Bewilligung des Regionalbudgets Thüringens Süden ist ein weiterer Meilenstein für die Umsetzung unseres Entwicklungskonzeptes. Es eröffnet uns die Chance, über die gesamte Gebietskulisse Thüringens Süden eine starke Wirkung und Anziehungskraft zu entwickeln“, sagte Dr. Peter Traut, Vorstandsvorsitzender des forum Thüringer Wald e. V. am Dienstagmittag auf der Pressekonferenz.

Eine weitere Stärkung und Profilierung des wichtigen Südthüringer Wirtschaftsraums ist auch für Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee Ziel der Landesförderung. „Wirtschaftliche Entwicklung macht an Kreisgrenzen nicht halt“, so Tiefensee. Von einer übergreifenden Zusammenarbeit könnten viele Bereiche profitieren – von der Wirtschaft über den Tourismus bis hin zum Infrastrukturausbau. Das trage letztlich dazu bei, die Standortattraktivität zu erhöhen, neue Firmen anzusiedeln, mehr Beschäftigung zu schaffen und Abwanderung zu verhindern. „Kooperation ist der Schlüssel, um Thüringens Süden voranzubringen und zukunftssicher zu machen“, so der Wirtschaftsminister.

Im Fokus künftiger Aktivitäten stehen die Handlungsfelder „Fachkräfte“, „Gemeinsame Erhöhung der Attraktivität als Lebensmittelpunkt“, „Standortmarketing für die Region“, „Infrastruktur und Digitalisierung“ sowie „Gewerbe und Wirtschaft“. Zu den ersten Projekten zählen die Entwicklung und Umsetzung einer Standortkampagne, die Erstellung eines Fachkräfteportals und der Aufbau einer Online-Plattform zum Shoppen, Erleben und Genießen in der Region. Alle Aktivitäten haben das Ziel, regionale Synergien zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden. Das Regionalmanagement Thüringens Süden wird von einer Lenkungsgruppe und einem Regionalbeirat begleitet. Der Ilm-Kreis soll im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung in den Prozess eingebunden werden, um die Region Südthüringen vollständig abzubilden.

Der forum Thüringer Wald e. V. wurde im Jahr 2009 auf Initiative der Südthüringer Wirtschaftskammern als das Regionalmarketing für die Wirtschaft im Thüringer Wald gegründet. Mit Projekten wie INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald, dem Thüringer Wald Firmenlauf und der Jugendkampagne t-wood.de konnten wichtige Impulse für die Wahrnehmung der Region als starke Wirtschafts- und Industrieregion gesetzt werden. Mit der Next-Level-Strategie Thüringens Süden wird der Fokus auf die Fachkräftesicherung und die Ausgestaltung eines attraktiven Lebensmittelpunktes geschärft.

Suhl, 17. Februar 2021

Cornelia Grimm
Cornelia Grimm

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